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Der Pharaonenhund galt und gilt im Grunde als ausgestorben. 1960 wurde aber auf Malta ein Hund "entdeckt", der dem Pharaonenhund im Aussehen entsprach und wohl als direkter Nachfahre angesehen werden kann, er erbte dann diesen Namen. Der einheimische Name: Kelb-tal-Fenek (etwa: Hund des Kaninchens) deutet es an: Er ist ein leidenschaftlicher Jäger, der im Gegensatz zu vielen andern Jagdhunden mit allen Sinnen jagt.
Der sehr auffällige, elegante Pharaonenhund hat schon eine lange Geschichte gehabt ehe er auf der Zuchtbuch führenden Insel Malta landete. Abbildungen in Ägyptischen Grabkammern, der berühmte Anubis-Kopf, aber auch 5000 Jahre alte Knochenfunde bezeugen, dass es Hunde dieses Typs schon in Ägypten und im Nahen Osten gab. Die Römer fanden den Hund dort und verbreiteten ihn im ganzen Mittelmeergebiet. Phönizische Händler brachten ihn schließlich auf die Inseln Malta und Gozo. Der Pharaonenhund ist auch der Stammvater von vielen Windhundarten bzw. windhundähnlichen Hunden rund ums Mittelmeer, wie zum Beispiel den Podenco.
Charakteristisch im Aussehen sind die auffällig großen Stehohren, die er auch an die Podencos vererbt hat.
Kopf : Fang geringfügig länger als der Schädel. Die obere Begrenzungslinie des Schädels verläuft parallel zu der des Fangs. Der Kopf stellt sowohl von oben als auch von der Seite betrachtet einen stumpfen Keil dar
Ohren: Mittelhoch angesetzt. Sie werden bei Aufmerksamkeit aufgerichtet getragen, dabei sind sie sehr beweglich. Am Ansatz breit, sind sie groß und fein
Rute: Mittelhoch angesetzt, am Ansatz dick, sich zur Spitze (peitschenartig) verjüngend, in Ruhehaltung gerade bis unter das Sprunggelenk reichend
Haar: Kurz und glänzend, von fein und dicht bis etwas harsch
Farbe: Rostbraun bis dunkelrostbraun, ohne schwarzes Pigment.
Widerristhöhe Rüden 56 bis 64 cm, Hündinnen 53 bis 61 cm.
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